Neptun in den Fischen – Herr des Wassers kehrt zurück

Der Herr des Wassers kehrt zurück nach Hause

Neptun in den Fischen

Neptun in den Fischen – der Herr des Wassers kehrt nach Hause

Einverstanden Sein, mit dem was ist und Vergebung statt Vergeltung

Neptun, einer der sogenannten „Transsaturnischen Planeten“, benötigt für seinen Umlauf um den ganzen Tierkreis rund 164 Jahre. Dabei hält er sich in einem Tierkreiszeichen ca. 15 Jahre auf.

Im April 2022 kehrte Neptun nach so langer Zeit erstmals wieder in sein Domizil, ins Tierkreiszeichen Fische, zurück. Hier ist er nicht allein, denn Jupiter, der in der klassischen Astrologie als Herrscher der Fische gilt, ist mit von der Partie. Eine neue Ära nimmt ihren Lauf.

Im Juni 2022 trat Neptun auf die Bremse, legte nochmals einen „Rückwärtsgang“ ein, um im November für einen Kurzbesuch im Reich des Wassermanns zu verweilen. Er holte sozusagen noch einmal „Schwung“, um dann ab Anfang Dezember wieder „vorwärts“ zu laufen.

Ab 26.12.2022 um 05.20 Uhr ist es soweit: Der Herr des Meeres kehrt endlich zurück in seine „Heimat“.

Neptun in den Fischen

Warum hier diese ausführliche Beschreibung über die Laufbahn Neptuns? Nun, in der siderischen Astrologie, die ja bekanntlich mit den tatsächlichen Positionen des Himmels arbeitet, ist der Herr des Meeres eben erst jetzt tatsächlich in sein Domizil zurückgekehrt und nicht schon vor Jahren, wie das oft an anderen Stellen schon beschrieben wurde.

Wenn man an den „astro-logischen“ Einfluss der Gestirne ernst nimmt, dann machst es sehr wohl einen großen energetischen Einfluss auf die Menschen und besonders auf jeden Einzelnen, dessen Geburtshoroskop entsprechende Transitkonstellationen zu Neptun aufweist.

Neptun in den Fischen – der Herr des Wassers kehrt nach Hause

Das Eintrittshoroskop beleuchtet einige der anstehenden Konstellationen.

Vielleicht dürfen wir die Erkenntnisse von Neptun nochmals neu definieren oder in Wandlung bringen, denn sie werden dazu beitragen, die Anliegen der Menschheit neu zu definieren. Neue und bisher unbekannte Verbindungen zu den Plejaden, unseren „Urfrequenzen“, deuten darauf hin.

Am 23.09.1846 wurde Neptun „offiziell“ entdeckt, obgleich schon Galileo Galilei zur Jahreswende 1612/1613 Neptun am Nachthimmel gesichtet haben will.

Warum es noch einmal rund 220 Jahre gedauert hat, bis sich der Planet wieder in die Sichtbarkeit gebracht hat, bleibt vorerst ein Rätsel.

Rätsel gehören ja auch zu Neptuns Spezialitäten. Gilt er doch als der Planet in unserem Horoskop, an dessen Stelle wir wissen, dass wir nichts wissen. Meine Recherche zu relevanten Ereignissen in Zusammenhang mit den verschiedenen Neptun-Konstellationen war – welch` Wunder – nicht sehr ergiebig.

Nicht nur, dass in den heutigen Geschichtsbüchern offensichtlich nur wichtig ist, wann wer welchen Krieg begonnen oder gewonnen hat oder welche Länder wann von wem erobert worden sind, war dabei zu erfahren. Nein, besonders die sogenannten neptunischen Themen sind, wie sollte es auch anders sein, in unserer Zeit und Gesellschaft NOCH gar nicht richtig angekommen. Die Zeit dafür ist erst jetzt reif.

Was beschreibt Neptun in den Fischen denn in unserem persönlichen Horoskop und für was steht er denn?

Eine nette Beschreibung fand ich hierin: „…,dass Neptun friedvoll im Einklang mit der Welt steht und uns mit Einhörnern tanzen lässt und das Kronen Chakra mit dem Regenbogen öffnet.“

Neptun ist sicherlich der Planet, der in unserem Horoskop die Verbindung zu Frequenzen der Feinstofflichkeit, Sensitivität, Durchlässigkeit oder des angebunden Sein aufzeigt. Die dunklen Seiten von Neptun sind jedoch auch da: Verschleierung, Vernebelung, Verwirrung, Lügen, Betrügen und uns in die Irre führen. Auch der WAHN – SINN sowie der „Gott-Komplex“ bei manchen Menschen ist auf entsprechende Verbindungen mit Neptun zurückzuführen.

Neptun wird auch mit falschen Verheißungen, Sucht und Täuschung in Verbindung gebracht, was besonders jetzt, durch seinen Eintritt in die Fische, eine ganz neue Dimension erreichen wird.

Neptun in den Fischen mit seinen neuen Dimensionen.

Dabei möchte und wird er so manchen von uns die Augen für die feineren Aspekte der Wirklichkeit öffnen, uns zu mehr Mitgefühl anregen und als höhere Oktave der Venus, Gefühle allumfassender Liebe in uns hervorrufen.

Einverstanden Sein, mit dem was ist – im Umgang mit Neptun gehört das zu den konstruktivsten Gedanken. Und wer es auf tiefster Seinsebene schafft, zu vergeben statt zu vergelten, dem ist großes Glück beschienen.

Was bringen uns Neptuns feine Frequenzen vor dem Beginn des Marsjahres im Frühjahr 2023? Eine neptunische Antwort darauf wäre beispielsweise: „Wer weiß das schon?“

Seit dem Eintritt von Pluto in den Steinbock im Januar 2020 – der mit dem Beginn der Corona Pandemie die präzise Interpretation der siderischen Astrologie auf erschreckend eindrucksvolle Art untermauerte – sind wir sehr mit den schweren und umwälzenden Themen des Lebens beschäftigt. Die breiter Ebene, systemverändernde, Transformation wird uns bis mindestens bis 2039 beschäftigen. Erst dann wird Pluto, allen tropischen Berechnungen zum Trotz, das Tierkreiszeichen Steinbock verlassen.

Zu der noch relativ neuen Frequenz von Pluto im Steinbock, die mit nichts weniger als der Wandlung aller systemrelevanten Werte einhergeht, gesellt sich die für den verstandesbetonten, zivilisierten Menschen des Westens völlig irrationale und völlig unlogische Frequenz Neptuns. Das verspricht, richtig „lustig“ zu werden.

Neptun in den Fischen – der Herr des Wassers kehrt nach Hause

Neptun wird sich in den kommenden 164 Jahren ganz sicher mehr in den Mittelpunkt bringen als bisher. Vielleicht, weil die Zeit bisher nicht reif dafür war und eben jetzt erst der Punkt gekommen ist, die Menschheit mit mehr dieser spirituell aufgeladenen Frequenzen zu beglücken.

Die Zeiten des Verdrängens sind vorbei, denn Neptun wird uns ab Ende Dezember mehr und mehr im Alltag begleiten. Unerwartet und manchmal unbequem wird er uns neue Wege aufzeigen, aber uns gleichzeitig auch den Mut abverlangen, darauf zu vertrauen zum Beispiel ein völlig neues Wertesystem entstehen zu lassen.

Im positiven Sinn verhilft uns Neptun, uns mehr und mehr den feinstofflichen Energien gegenüber zu öffnen. Medialität, Klarsicht und das berühmte einverstanden Sein, mit dem was ist, bekommen eine ganz neue Qualität und Bedeutung.

Was setzt der Eintritt von Neptun in den Fischen voraus?

Dies setzt natürlich voraus, dass wir im besten Fall mit uns selbst im Reinen und Klaren sind. Wer das nicht für sich reklamieren kann, sieht sich unter Umständen mit den dunklen Frequenzen Neptuns konfrontiert. Die Resonanz zu „Lug und Trug“, Täuschung, Verwirrung, zu toxischen Begegnungen, falschen Propheten, dem Wahnsinn dieser Welt könnten anstrengend werden.

Nun gilt es ja parallel, auch noch die Qualität von Pluto im Steinbock zu integrieren. Wir werden quasi gezwungen, tiefer in unsere eigene Schattenwelt hinabzusteigen, um dort genau die Anteile von uns anzuschauen und zu reflektieren, vor denen wir uns so sehr fürchten, die uns aber eben auch als Mensch ausmachen.

Eine kleine Randbemerkung zu Schattenthemen oder zu manchen Ansichten zur Schattenarbeit. Wenn jemand beispielsweise sagt „Ich arbeite doch ständig mit meinem Schatten!“, dann frage ich mich nur, wie das funktionieren soll?

Ein „Schattenthema“ ist ein Thema, das im Schatten liegt, weil wir es dort selbst nicht wahrnehmen können und/oder wollen. Themen, die wir nicht wahrnehmen können, benötigen einen Außenstehenden, einen „Spiegel“, der uns dabei hilft, das Thema ins lichte Bewusstsein zu bringen. Es ist kein Zeichen von Schwäche oder gar eine Schande, sich dabei helfen zu lassen. Im Gegenteil, es ist ein großes Zeichen inneren Wachstums, wenn man den Schritt zur nächsten Selbsterkenntnis wagt. Habe den Mut und lass` dir helfen!

Tauche ab in die wässrige Schattenwelt von Neptun in den Fischen und erlebe tiefe Heilung.

In der kommenden Zeit wird die Schattenarbeit von der Macht des Wassers begleitet. Was gibt es Mächtigeres als Kraft wahrer Emotionen? Die Betonung liegt auf Vertrauen, Vertrauen und noch einmal Vertrauen. Kein Netz und kein doppelter Boden sind notwendig. Das fällt besonders uns westlich geprägten Menschen eher schwer, wird aber nun zur Aufgabe.

In meiner Beratungspraxis erlebe ich immer wieder Menschen, die unbedingt spiritueller sein wollen und quasi mit der Brechstange versuchen, in die Welt der Spiritualität vorzudringen. Meist handelt es sich dabei um sehr stark geerdete Menschen, die mit möglichst „handfesten“ Maßnahmen versuchen, die „geistige Realität“ zu erfahren. Das, meine Lieben, „funktioniert“ nicht beziehungsweise anders.

Neptun in den Fischen – der Herr des Wassers kehrt nach Hause

Die Welt der Spiritualität, das Unsichtbare, das Jenseitige hinter den Schleiern der Realität, also kurz gesagt, das Reich Neptuns lässt sich so nicht finden oder erobern. Auch wenn man direkt davor stünde.

Neptuns Reich kann man vielleicht erfahren, wenn wir in die Untiefen seines Meeres hinabsteigen. Dorthin, wo noch niemand Erfahrungen gemacht hat. Dort, wo es dunkel ist, wir alleine sind und wo keiner weiß, was ihn erwartet. Da finden wir Neptun. Es ist so, als wollte man alle Geheimnisse der Weltmeere aufdecken, von denen sage und schreibe gerademal ca. 5% erforscht sein sollen. In den noch unerforschten 95% finden wir möglicherweise Neptuns Wirkstätte.

Wir finden ihn natürlich nicht an der Oberfläche, im Außen sondern nur tief unten, in uns selbst. Das ist Neptuns Spiel. Wir können zwar wie bei der Suche nach dem Täter im Krimi nach Hinweisen suchen und diese wie bei der einer Schnitzeljagd als Wegweiser nutzen. Aber dazu muss man die Hinweise, die einem das Leben offeriert, auch verstehen. Die Antwort auf diese Frage ruht letztlich immer tief in uns, am Grunde unseres (neptunischen) Bewusstseinsozeans.

Wieviel wissen wir von der Welt mit Neptun in den Fischen?

Sinnbildlich ist wie oben schon erwähnt, dass wir im Moment nur einen kleinen Teil von ca 5 % der Meere auf unserem „blauen Planeten“ erforscht haben. Der große Rest ist nicht erschlossen, ist uns unbekannt. Gemäß hermetischer Gesetzmäßigkeit „Wie im Großen, wie im Kleinen“ stellt sich die Frage: Was ist in Neptuns Welt noch alles versteckt beziehungsweise welche Schätze sind in uns noch lange nicht gehoben?

Was ruht denn noch alles in Neptuns Reich verborgen, das es astrologisch zuzuordnen gilt?

Weil die vielen Geheimnisse zu Neptuns Metier gehören, dürfen wir davon ausgehen, dass es uns in den nächsten 15 Jahren nicht langweilig werden wird. Wen würde es nicht interessieren, welche Geheimnisse der Vatikan vor der Allgemeinheit zu verbergen trachtet? Was gibt es Spannenderes, als wenn die vielen neptunischen Täuschungen, Versteckspiele, Betrügereien und falschen Informationen aufgedeckt werden würden?

Auch die Wissenschaft, die ja im astrologischen Sinne der Jungfrau zugeordnet wird, wird durch Neptuns Opposition in den Fischen so manche Neuerung erfahren.

Das große Unbekannte in den Untiefen der Weltmeere wird durch Neptuns Heimkehr in sein Reich bestimmt auch mehr und mehr (als Lebensraum) erschlossen werden.

Auch das Universum mit seinen uns bekannten Planeten und Sternen, und all den Energien, die wir noch nicht kennen, dürfen mit Neptun in den Fischen neu betrachtet werden.

Was lüftet sich durch den Eintritt von Neptun in den Fischen?

Es werden also mehr und mehr Schleier gelüftet. Verborgenes wird offenbar. Dinge, die uns bisher verborgen waren, weil sie absichtlich versteckt waren oder unabsichtlich noch nicht erkannt werden konnten.

Gehen wir also gemeinsam auf Entdeckungsreise in die Unterwelt des Wassers. Was ist die Voraussetzung, an Neptuns Schätze zu gelangen?

Neptun in den Fischen – der Herr des Wassers kehrt nach Hause

VERTRAUEN, VERTRAUEN und nochmals VERTAUEN.  Das wird die wichtigste Übung überhaupt, um Neptuns Antlitz gewahr werden zu dürfen. Wer seine Themen noch nicht ganz verstanden oder besser erspürt hat, darf sich auf plutonisch-saturnische Zwangsmaßnahmen einstellen und sich in die Welt der Schatten und tabuisierten Themen begeben.

Wer wird denn nun von den Frequenzen mit Neptun in den Fischen berührt werden?

Jeder. Aber natürlich nicht jeder oder jedes Sternzeichen gleich. Selbstverständlich bezieht sich hier alles auf die tatsächlichen Konstellationen der siderisch berechneten Tierkreiszeichen.

Sonne, Aszendent, Mond und sämtliche Planeten in den Fischen dürfen endlich die feine Frequenz Neptuns begrüßen. Jetzt müssen sich die „neptunischen Menschen“ endlich nicht mehr verstellen und können so mehr und mehr in ihre wahre Kraft kommen.

Sonne, Mond, Aszendent und sämtliche Planeten in der Jungfrau werden ebenso von Neptun berührt. In der Regel haben die sogenannten „Realisten“ eher Schwierigkeiten damit, Verständnis für das Reich jenseits der reinen Zahlen, Daten und Fakten zu entwickeln.

Auch alle Planeten in Zwillinge und Schütze, die nun im Quadrat zu Neptun stehen, werden aufgefordert, dem Herrn des Meeres mehr Platz in ihrem Leben einzuräumen.

Wer alles spürt noch die Umstellung des Eintritts von den „Neptun in den Fischen“ Energien in der „flexiblen“ Welt?

Nun, alle Tierkreiszeichen, die Neptun die letzten 15 Jahre begleitet hat und die ihn jetzt aus ihren individuell persönlichen Konstellationen verabschieden dürfen. Dazu zählen Wassermann, Löwe, Skorpion und Stier.

All diese Menschen werden nun eine neue Klarheit finden und die Verwirrung oder vielleicht auch Verneblung hinter sich lassen können. Manche Menschen können sich gar nicht vorstellen, was das für Glücks-, Erkenntnis- oder gar Erleuchtungsmomente mit sich bringen wird.

Lassen wir uns ein auf eine neue Ebene der Liebe und der Vergebung und schaffen damit eine komplett neue Realität, in denen Korruption, Betrug, Lüge, Manipulation und Täuschung weniger Raum haben werden.

Neptun ist der Schleier der Illusion und der Maya, die uns daran gehindert haben, die „Realität“ so wahrzunehmen, wie sie ist. Wir haben versucht, uns die Realität mit Zahlen, Daten und Fakten kontrollier- und greifbar zu machen. Damit haben wir für`s Erste einmal verloren.

Nun kommt mit Neptun die kühle Flamme der Bewusstwerdung und Bewusstheit, die unser kindliches, ursprüngliches Wesen aufleben lassen wird. Bedingungslosigkeit voller Urvertrauen in uns, die Liebe und das Leben. Unmöglich? Für manche sicherlich. Für manche wird es nichts weniger als das Paradies auf Erden.

Aufgeber gewinnen nie- ihnen fehlt das Vertrauen.
Gewinner geben nie auf – sie haben ausreichend Vertrauen.

Mach`Dir nichts d`raus, bei Neptun gilt:
Wer (sich) nicht vergibt, hat schon verloren 😉

Susanne Seemann Astrologin, Medium - Die Sterne im Oktober

Susanne Seemann

Astrologin, Medium & Heilpraktikerin

PS: Wer sich für die Energien und das Wissen um die Fixsterne & Mondhäuser sowie die siderische Astrologie interessiert, für den ist mein neues Buch genau das richtige:

Hier noch eine kurz Information zur siderischen Astrologie.

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